Zusammenfassung: Schmerzseiten: Fibromyalgie
Schulter und Arm Po und Oberschenkel Oberschenkel Unterschenkel Kopf- und Nackenschmerzen Nackenwirbel 1 Lenden-Wirbel Hüfte 1 Achillessehne Unterschenkel Fuß Schulter und Arm Po und Oberschenkel Unterschenkel Po und Oberschenkel Kopf und Nackenschmerzen Knie Hüfte Lenden-Wirbel Brustwirbel Nackenwirbel Fuß Achillessehne Unterschenkel

Fibromyalgie

Fibromyalgie, die Königin der Schmerzen, hat bei den Schmerzpunkten, Tenderpoints, eine auffällige Ähnlichkeit mit unserem “Paul”.´Deshalb könnte man vermuten, dass es sich um die gleichen Beschwerden handelt.

Lange bevor alle Tenderpoints schmerzen, besteht bei dem Betroffenen ein latenter Erschöpfungszustand, der besonders morgens das Aufstehen zur Qual werden lässt.

Dies zeigt nur, dass die Fehlbelastung des Vortages während der Nachtruhe nicht kompensiert werden konnte. Deshalb
bleibt ein Teil der Verkrampfung erhalten und erzeugt Erschöpfungserscheinungen beim Erwachen des Betroffenen. Da dieses Phänomen täglich über viele Jahre auftritt, verlängert sich der Zustand der Erschöpfung immer mehr, und nimmt dem Betroffenen allmählich einen großen Teil seiner täglich notwendigen Lebenskraft.

Später bildet sich die gesamte Verspannungskette mit allen Tenderpoints aus.

Nach und nach treten im Laufe der Jahre (meist im dritten Lebensjahrzehnt) diagnosdizierbare Verschleißerscheinungen an den Gelenken auf.So sind Bandscheibenschäden im Lenden- und Nackenbereich eine willkommene Erklärung für die lange vorher bestehenden Rücken- und Kopfschmerzen. Kniearthrose erklärt die lähmenden Knieschmerzen usw.

Leider gibt es nach den entsprechenden Operationen keine wirkliche Besserung der Schmerzsymptome.

Stattdessen können sich die Schmerzen in anderen Körperregionen verstärken.
Also müssen die Betroffenen damit rechnen, die Beschwerden bis zu ihrem Lebensende ertragen zu müssen. Allerdings scheinen sich die Symptome im Alter zu verringern, in seltenen Fällen verschwinden die Beschwerden sogar vollständig.

Diese kurze Beschreibung der Entwicklungsstadien der Fibromyalgie lässt viele weitere physische und psychische Symptome unbeachtet, damit der Rahmen dieser Seite nicht überdehnt wird. Denn ich möchte nun die möglichen Gründe und, daraus folgend, Behandlungsansätze ansprechen.

Nehmen wir an, die auf dieser Seite behandelten und von “Paul” dargestellten Beschwerden ergeben gemeinsam das Beschwerdebild der Fibromyalgie, so stellt sich die Frage, welche Umstände führen zu ihrer Entfaltung.

Meine These lautet:
Um Fibromyalgie zu entwickeln, muss ein körperliches Merkmal vererbt werden.

eine nicht normgerechte Fußform. Dies ist meist ein schlanker, knochiger Fuß mit nur geringen Fettgewebspolstern unter Ballen und Ferse

Überwiegend sind diese Menschen zierlich im Körperbau, sehr aktiv und energiegeladen. Also ist dieses Erbe kein Mangel sondern eine Gabe, die sich durch äußere Umstände gegen den eigenen Körper richtet.

Die auslösenden Fehlbelastungen treten mit dem ersten Schuh auf, den das Baby angezogen bekommt.

Der Grund dafür liegt darin, dass die betroffenen Kinder sehr aktiv sind und deshalb sehr früh gehen möchten. Sie sind besonders zierlich und haben sehr schlanke Gliedmaßen.

Da ihre Füsse für die kleinste Schuhgröße zu klein sind ,sind die ersten Schuhe zu groß. Beim Gehen rutschen die Kinder im Schuh nach vorne und stoßen mit dem Großzeh an.
Dies ist für die Kinder zwar unangenehm,sodass sie nicht gerne ihre Schuhe anziehen möchten. Andererseits werden sie von den Erwachsenen wegen ihrer Fähigkeiten sehr gelobt. So kann es zu einer frühen Verbindung von körperlichem Unwohlsein und hoher Anerkennung durch die Umgebung kommen (Wer schön sein will, muss leiden).

Großzeh verbogenGroßzeh eines 14 Jährigen

Durch diese Situation entsteht eine kleine Zehendeformität, die einerseits oft verhindert, dass man später einen Hallux valgus entwickelt, andererseits die Schmerzgefährdung verdeutlicht.(siehe Bild)
Im späteren Kindesalter versuchen die Betroffenen unbewusst den ständigen, zwangsläufigen Druck gegen den Großzeh, dadurch zu entgehen, dass sie ihre Füsse beim Gehen einwärtsdrehen. Um möglichen Fehlbildungen vorzubeugen, erhalten diese Kinder orthopädische Einlagen, die leider das Unwohlsein nur verstärken.

Frühkindliche Kopfschmerzattacken, unerklärliche Bein- und Rückenschmerzen und Erschöpfungszustände in Kindheit und Jugend sind ein sicheres Zeichen für eine Fibromyalgiegefährdung.
Diese ersten Zeichen für eine Gefährdung bedeuten nicht, dass man das Vollbild der Fibromyalgie entwickelt.

Abweichung der idealen Schrittabwicklung

Ein weiterer Hinweis auf eine Gefährdung ist die Tatsache, dass die Betroffenen niemals passende Schuhe finden werden. Entweder rutscht die Ferse aus den Schuhen, oder man steht mit den Zehen und der Ferse am Schuh an.
Gerade Slipper müssen um eine Größe zu klein sein, damit sie am Fuß bleiben.
Da gerade die zierlichen, schlanken Frauen meist ausschließlich enge Pumps tragen, sind in dieser Gruppe die Mehrzahl der Betroffenen zu finden.
Denn die gesamten Symptome sind durch eine ständige minimale Fehlbelastung beim Gehen und Stehen hervorrufbar.
Es ist die Abweichung von der natürlichen Abrollrichtung, die über den Großzeh und den 2. Zeh läuft. Die Abweichung wird durch den Winkel γ dargestellt.
Je grösser dieser Winkel ist, umso stärker entwickeln sich die Beschwerden im Körper.

Deshalb kann man die Fibromyalgie kausal bekämpfen, indem man versucht, die Gangabrollrichtung soweit wie möglich zu normalisieren.

Dies ist möglich, wenn man die Gründe für die Entstehung des Winkels γ kennt und konsequent ausschaltet.
Leider kann man keine pauschalen Ratschläge geben, die für jeden Betroffenen gelten.
Jedoch ist es sicher möglich, individuell vielen Menschen zu helfen.

Dies geschieht, indem man die Schuhe so zurichtet, daß der Schrittabweichnungswinkel klein bleibt. Leider muß der Betroffene sehr konsequent nur noch diese Schuhe tragen, weil die Schmerzen jederzeit sofort durch ungeeignete Schuhe vollständig wieder hergestellt werden können.
Natürlich könnte man Empfehlungen für gute und schlechte Schuhe geben, doch würde sich der Hersteller von schlechten Schuhen sicher gegen eine Kritik anwaltlich wehren.

Für weitere Informationen, lesen Sie die Tipps oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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